2016-12 Winterparty und die Harfe

2016-12 Winterparty und die Harfe Wie soll man das Wochenende einleiten? Gute Musik und bestes Wetter, schöne Frauen und vielleicht ’ne gute Party? Am besten alles!

Die passende Party hat dann der StuRa der HfM Dresden geschmissen. Die Band „Make A Move“ tat ihrem Namen alle Ehre und heizte dem Publikum ganz schön ein.

Grandiose Trompeten- und Saitensounds gemixt mit viel Humor und einfach der richtigen Baseline blieb da niemand unbewegt.

Fühlt sich fast schon an, als wäre gerade Wochenende gewesen; dabei steht das gerade erst vor der Tür.

So durfte ich heute noch bei phantastischem Sonnenlicht die Harfenistin Ann Maria Forster ablichten.

Begonnen haben wir ganz klassisch mit einer gerissenen Saite, aber diese war schnell ersetzt und wir konnten die Sonne genießen.

Wunder voller Klang bei bestem Licht – einfach schön.

Damit euch allen ein schönes Wochenende und auf bald! Alle Bilder findet ihr wie immer hier bei Flickr.

2016-10 Kulturelle Vielfalt in der Musikpädagogik

2016-10 Kulturelle Vielfalt in der Musikpädagogik Es war ein Wochenende voller Erlebnisse. Das Interkulturelle Musikforum Sachsen hat drei Tage voll musikalischer Abenteuer im Austausch verschiedenster Menschen vorbreitet. Von Freitag bis Sonntag musizierten Menschen jeglichen Alters und jeglicher Herkunft gemeinsam und machten sich auf die Such nach Synergien. Und die entstanden auch!fx3_4751

Freitag:

Eröffnet wurde das Symposium in der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. So sprachen Prof. Dr. Florian Uhlig (Prorektor für künstlerische Praxis, HfM DD), Annekatrin Klepsch (Beigeordnete für Kultur und Tourismus, LHDD) und Ekaterina Sapega-Klein (Projektleiterin „Interkulturelles Musikforum Sachsen“). Um den Austausch anzuregen und die Teilnehmer auf neue Gedanken zu bringen gab es vier Impulsreferate (Prof. Dr. Raimund Vogels, Prof. Dr. Dorothee Barth, Dr. Mark Terkessidis, Michal Tomaszewski) und eine anschließende Podiumsdiskussion unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Lessing wo unter anderem die Frage gestellt wurde, wie Musik Menschen zusammenbringt.fx3_4176

Endlich konnten sich alle Teilnehmer über die abendlichen Konzerte freuen. Der Chor Singasylum gab den Startschuss. Gemeinsam und mit jeder Menge Spaß finden Anwohner und Asylsuchende in diesem interkulturellen Chorprojekt zusammen.fx3_4261

Anschließend verführte Grigor Shagoyan die Zuhörer mit seinen bezaubernden Gitarrenklängen. Grigor ist gleichzeitig auch ein hervorragender Sänger und Gründer und Komponist des Trio Aguas.fx3_4312

Nun wurde es wild. Das Duo Elena und Ruslan Kratschkowski sorgte mit jeder Menge Tempo und faszinierender Spielfreude für so rasende Akkordeonmusik, dass die Kamera es kaum einfangen konnte.fx3_4352

Das Trio Sam A. Jarju kühlte mit seinen afrikanisch traditionellen Manding-Rhythmen das Publikum wieder etwas ab und entführte die gespannt lauschenden Zuhörer in eine andere Welt aus teils verträumter und dennoch rhythmisch impulsiven Trommelklängen.fx3_4368fx3_4378-2

Nach einer kurzen Pause die mit einem Sekt, Saft, oder einem heimisch ökologischen Bier vom Sponsor Quartiermeister versüßt wurde, stimmte sich das Publikum auf den letzten Part des Abends ein.fx3_4421

Banda Internationale ist ein Musikprojekt entstanden aus der Band Banda Comunale, welche gezielt in Erstaufnahmeeinrichtungen musizierten um Musiker der verschiedensten Voraussetzungen zu vereinen. Wir bekamen ein Konzert zu hören, welches dem Titel des Symposiums absolut gerecht wurde und Musik aus allen Bereichen zu einer neuen und mitreißenden Musik transzendieren lies.fx3_4466

Samstag:

Welche Chancen eine interkulturelle Musikpädagogik bietet und wie man gemeinsam verschieden sein kann hinterfragte Prof. Dr. Dorothee Barth in ihrem Impulsreferat für den Samstag. Anschließend ging es in die Workshops.fx3_4635

Während Kerstin Kern erörterte, wie Musik, Sprache und Bewegung als integrationspädagogische Handlungsfelder einsetzbar sind, wurde im Konzertsaal unter der Leitung von Njami Sitson getrommelt und in der Probebühne mit Mika Kaiyama eine interkulturelle Kompetenz erfragt.fx3_4572

Alle drei Workshops brachten die Teilnehmer mit teils auflockernden Bewegungen,  verbindendem Musizieren, oder interessanten Fragestellungen nicht nur Freude und etwas näher zusammen, sondern auch noch eine andere Gemeinsamkeit auf: nämlich Hunger!fx3_4622

Glücklicherweise gab es vom Catering allerlei Leckereien in ihrer Herkunft rund um den Erdball. Viele Besucher nutzten auch die Pause für einen kleinen Plausch, oder um die vorher aufgeworfenen Erfahrungen und Fragen noch ein wenig zu diskutieren.fx3_4617

Gestärkt ging es im Nachmittagsprogramm mit vier Workshops weiter. Beate Robie referierte zum Thema Singen mit kulturell heterogenen Gruppen im Kindesalter und Prof. Esther Kaiser erzeugte gemeinsame mitreißende A Cappella Klänge. Im Konzertsaal erarbeiteten die Teilnehmer bei Marion Haak-Schulenburg wie arabische Lieder für die Arbeit mit Kindern eingesetzt werden können, während Hannes Heyne in einfacher spielerischer Art den Umgang und das Spielen auf fremden Instrumenten näher brachte. Einfach mal ausprobieren – macht Spaß!fx3_4746fx3_4769

Wie bereits mit Kindern interkulturelle Musikerfahrung gemacht und Begegnungen eingeleitet werden können erzählte Nuray Ates und lud zur Diskussion. Anschließend wurde es wieder gesanglicher, denn unter der Leitung von Mika Kaiyama musizierten alle Teilnehmer gemeinsam in der Probebühne. Gleichzeitig wurden Begegnungsexperimente nach dem Prinzip des Speed-Dating durchgeführt und so auf eine leichte Weise neue interessante und witzige Erkenntnisse über sein Gegenüber erworben.fx3_4926fx3_4848

Als Transit Room wurde der Abend in einem faszinierenden Konzert, einem Mix aus Oper Gitarre und Bass in einer musikalischen Begegnung von Prof. Elisabeth Holmer, Prof. Dr. Wolfgang Lessing, Banda Internationale und Max Löb abgerundet.fx3_4969

Sonntag:

Der Sonntag stand nun mehr im Zeichen der Kinder und wir sind umgezogen ins Heinrich-Schütz-Konservatorium. Unter der Gesamtleitung von Udo Krzyzynski sollten hier verschiedenste Instrumente und Musiker jeden Alters und Herkunft gemeinsam ein großes Werk erarbeiten, welches Nachmittags dann dem öffentlichen Publikum präsentiert wurde.fx3_5107

Vor allem die kleinen waren stolz ihre Instrumente nacheinander vorführen zu können und die Gruppe konnte ein klangliches Bild zu den einzelnen Instrumenten zuordnen. Mit diesen Bildern im Kopf wurden nun Gruppen eingeteilt, welche im Soundpainting mit Tilman-P. Schulze auf Zeichen reagieren mussten und erste kleine Melodien kamen ans Tageslicht.fx3_5148fx3_5093

Nach einer mittäglichen Stärkung wurde nun in den Gruppen geprobt und eigene Kompositionen individuell nach Können, Alter und Instrument erarbeitet und im Anschluss den anderen präsentiert.fx3_5232

Nun sollten alle Kompositionen zu einem Werk verschmolzen werden und ein beachtliches gemeinsames Stück entstand. Nach der Generalprobe gab es eine kurze Erholungspause und die Türen wurden dem Publikum geöffnet.fx3_5138fx3_5160

Sichtlich begeistert waren alle von dem, was da so an einem Tag entstehen kann und unsere Kleinen wurden ganz groß von ihren Eltern belauscht. Ein wunderbares Erlebnis und ein schöner Tag für alle, den man bestimmt nicht so schnell vergessen wird.fx3_5458fx3_5431

Alle Bilder findet ihr wie immer hier bei Flickr, natürlich freue ich mich auch immer über ein Like bei facebook.

Es gibt noch etliche weitere Bilder, die aber den Rahmen gesprengt hätten. Diese Bilder stehen dem Kolibri e. V. als Projektträger dieser Veranstaltung zur Verfügung. Auf Nachfrage erteile ich natürlich gerne Auskunft, oder suche euch noch ein Bild raus.

2016-04 String Spring Festival

2016-04 String Spring Festival Das dreitage währende String Spring Festival 2016 war ein herausragendes Ereignis. Gitarristen aus ganz Europa trafen in Dresden aufeinander um miteinander zu musizieren, voneinander zu lernen und gemeinsam drei Tage lang Spaß und Highlights zu genießen.

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Das Festival stand unter der Leitung von Thomas Fellow gleichzeitig für die Feier des 50-jährigen Jubiläums der Fachrichtung Jazz/Rock/Pop an der Hochschule für Musik Dresden.

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Im Namen des European Guitar Award traten junge Musikstudenten gegeneinander an. Für die Gewinner lockten  unter anderem einer Meistergitarre vom Gitarrenbauer Oliver Klapproth, welche als Publikumspreis vergeben wurde, eine CD-Produktion und viele weitere fabelhafte Preise.

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Vormittags fanden Workshops statt, wo Musikgrößen, wie Zoran Dukic, Johannes Kreusch, oder der herrlich individuelle Jon Gomm unseren zukünftigen Starmusikern ihre Techniken vorstellten und gemeinsam mit den Kursteilnehmern musizierten.

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Abends fanden die Konzerte statt. Von Freitag bis Sonntag, jeden Abend eins. Es spielten standhafte Größen, wie auch Studenten in einem vollen Konzertsaal.

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Herausragende Techniken wurden präsentiert und ließen mich (als Gitarren-Laie) und das Publikum dieses Instrument von vollig anderen Saiten entdecken.

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Die Jury bewertete neben dem Publikums Preis die Jungen Gitarristen und durfte den stolzen Preisträgern ihre Gewinne übergeben.

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Für mich persönlich war das Highlight dieser Veranstaltung der Auftritt von Jon Gomm, welcher seine Gritarre namens „Wilma“ in einer Art und Weise „bearbeitet“, wie ich es noch nicht erlebt habe. Jedoch möchte ich mich auch bei all den vielen  anderen freundlichen Menschen bedanken, welche ich kennen lernen und gute unterhaltsame Gespräche führen durfte.

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Ein prima Wochenende!

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Alle Bilder findet ihr wie immer hier bei Flickr.

*** **Cretits*****

Gewinner des 4. European Guitar Awards
// winners of the 4th European Guitar Award:
(each winner gets 5,000€, a CD production and additional concerts)

  • Janko Raseta/PL
  • Antoine Boyer & Samuelito/F

Sponsoring Price (2,000€)

  • Sönke Meinen/D

Audience Award (Baritone guitar made by Oliver Klapproth)

  • Antoine Boyer & Samuelito/D

Alle Finalisten // all Finalists

  • Leon Albert (D)
  • Gulli Björnson (IS)
  • Heiko Bloemers (D)
  • Antoine Boyer + Samuelito (F)
  • Gianluca Caliva (D)
  • Sönke Meinen (D)
  • Janko Raseta (PL)
  • Simon Riedlecker (A)
  • Marton Stummer (H)
  • Fabian Zeller (D)

Weitere Künstler // additional players

  • Thomas Fellow,
  • Stephan Bormann,
  • Ralf Beutler,
  • Reentko Dirks,
  • Sina Neumärker,
  • Nora Buschmann,
  • Daniel Wirtz in den Projekten Friend ‘n Fellow, Hands on Strings, Dirks & Wirtz u.a.
  • Duo Kalkan (Erkin Cavus & Reentko),
  • Lars Kutschke,
  • Martin Miller,
  • David Sick,
  • Miss O’Paque

Sponsoren // sponsors

  • Dr Heart Music,
  • Ostsächsische Sparkasse Dresden,
  • Deutsche Werkstätten Hellerau,
  • Freundesgesellschaft, IHK Dresden,
  • D’Addario Foundation,
  • Oliver Klapproth,
  • Med. Stenzel, Dr. Berthold,
  • EQUIcon Software GmbH Jena

Juroren // Jury

  • Dusan Bogdanovic/Serbien,
  • Pavel Steidl/Tschechien,
  • Zoran Dukic/Kroatien,
  • Pierre Bensusan/Frankreich,
  • Johannes Kreusch/Deutschland,
  • Jon Gomm/England,
  • Erkan Ogur/Türkei und
  • Thomas Fellow/Deutschland

Fotos // photos

  • Marcus Lieder
  • Judith Beckedorf